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Die sechs Wochen der Schonung deines Beins sind vorbei, und du kannst wieder gehen: gebeugt, ein Greis, und sehr klein, aber du kannst wieder gehen. Du kommst mit vorsichtigen, kleinen Schritten auf mich zu. Ich nehme dich in die Arme, und mir ist das Herz warm, auch wenn da ein Abschied ist, denn du realisierst nicht, wer dich in die Arme nimmt.
In mir weint es und in mir lacht es.
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Ich muss aufschreiben, was du mir diktierst: »Jedes Mal, wenn es zusammenkommt, ist es eine lustige Sache, dass wir etwas machen, schnell machen. Am Schluss kommt die Frau noch.«
Seit zwei Tagen öffnest du die Augen nicht mehr. Wahrscheinlich ist deine Gallenblase wieder entzündet. (Darauf werde ich die Stationsleiterin hinweisen.)
Ich erzähle dir, dass ich vier Butterzöpfe gebacken habe, und du lächelst. »Ich bin deine Frau«, sage ich. Und du fragst: »Ja wirklich?« – »Mach deine Augen auf, dann siehst du mich.« Später machst du die Augen ganz kurz auf und schaust, ob ich es bin.
»Bist du traurig?«, frage ich, und du bejahst. »Wir beide durchleben eine schwierige Zeit, aber eine wichtige Zeit«, sage ich: »Wir sind auf dem Weg zu dem, was in uns ist, und mit geschlossenen Augen sieht man dies manchmal genauer, als mit offenen.« Du sagst: »Es geht nicht anders, sonst fällt alles zusammen.«
»Wir können nur Geduld haben und abwarten, was der Himmel für uns bestimmt.« Und da sagst du: »Aber nicht mehr lange, nicht mehr lange! Ich weiß jetzt alles!« Später sagst du: »Ich kann nichts mehr tun!« –
»Es fällt mir schwer zu gehen«, sage ich. »Du bist gut, und ich danke dir«, sagst du. »Und du bist gut, und ich danke dir.«
Du hattest Fieber und Schüttelfrost, und der Arzt bestätigt meine Vermutung: Die Gallenblase ist wieder entzündet.