Wiederkehrende Strukturen geben Sicherheit. Aufstehen, Essen, Spazieren, Zubettgehen – möglichst zur gleichen Zeit. Veränderungen können Unruhe verstärken.
Sinnvolle Tätigkeiten geben Halt und Orientierung: Früchte rüsten, Wäsche falten, Geschirr abtrocknen, Kräuter schneiden, fegen, Schnee schaufeln, mit dem Enkelkind spielen oder einfache Spiele spielen. Regeln dürfen vereinfacht werden.
Gib Aufgaben ab, um Zeit für gemeinsame, friedliche Momente zu gewinnen. Halte gute Augenblicke fest – in einem kleinen Tagebuch, mit Fotos oder kurzen Notizen.
Dauerhafte Unruhe ist extrem anstrengend. Suche Unterstützung: ambulante Dienste, Tagesangebote oder Entlastungsdienste. Entlastung schützt nicht nur dich, sondern auch die Beziehung.
Wenn Unruhe in Aggression umschlägt, ziehe dich zurück. Sprich ruhig und klar. Deine Sicherheit hat Vorrang.
Notiere Wirkung und Nebenwirkungen beruhigender Medikamente. Manche wirken paradox und verstärken Unruhe. Sprich Veränderungen immer mit dem behandelnden Arzt ab.