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Modul 10: Hilfsmittel (neu)

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Kleine Helfer können eine große Wirkung haben. Eine Kalenderuhr kann Orientierung geben. Ein Nachtlicht kann Stürze verhindern. Ein rotes Klebeband am Besteck kann dafür sorgen, dass jemand weiterhin selbstständig essen mag. Ein GPS-Tracker kann mehr Freiheit und Selbstbestimmung ermöglichen.

Wichtig ist: Hilfsmittel sind kein Ersatz für Nähe. Sie sollen den Alltag leichter machen – für Menschen mit Demenz und für dich. Und sie sollen nicht überfordern. Ein Gerät, das zu kompliziert ist, bleibt in der Schublade. Ein Gerät, das sich wie Überwachung anfühlt, kann Angst auslösen.

In diesem Modul lernst du, welche Hilfsmittel in welchen Situationen helfen können. Du bekommst einfache Auswahlkriterien, praktische Beispiele und einen Blick auf die ethischen Fragen: Was stärkt Autonomie – und was nimmt sie?

Lernziele

In diesem Modul lernst du …

  • wozu Hilfsmittel im Alltag mit Demenz dienen können
  • welche Kategorien von Hilfsmitteln es gibt (Orientierung, Sicherheit, Alltag, Mobilität)
  • wie du geeignete Produkte auswählst – Schritt für Schritt
  • woran du erkennst, ob ein Hilfsmittel wirklich hilft
  • wie du Privatsphäre, Selbstbestimmung und Sicherheit gut abwägst

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Martin Mühlegg

Martin Mühlegg (*1965) ist Journalist und Kulturvermittler. Er hilft bei der Betreuung seiner demenzkranken Mutter und schreibt seit 20 Jahren in verschiedenen Publikationen über Demenz. Früher leitete er ein Kulturzentrum, war Redaktor der Südostschweiz und des Tages-Anzeigers. NDS Kulturmanagement Universität Bern, Lebensmittelingenieur HTL.

Dieses Modul richtet sich vor allem an Angehörige, die einen Menschen mit Demenz begleiten. Es eignet sich auch für Fachpersonen, Freiwillige und alle, die praktische Hilfen für den Alltag suchen.

Rechne mit rund 1.5 Stunden. Du musst das Modul nicht am Stück absolvieren. Du kannst jederzeit pausieren und später weitermachen – so wie es in deinen Alltag passt. Die Inhalte sind jederzeit abrufbar.

Nein. Du lernst technische Hilfsmittel kennen – aber auch einfache Lösungen ohne Strom: Fotos an Schranktüren, farbige Markierungen, rutschfeste Unterlagen oder eine clevere Griffverdickung.

Wohnberatungsstellen, Alzheimer-Gesellschaften, Pflegestützpunkte oder Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten können dich beraten. Oft lohnt sich auch eine Probephase.